Netbooks. Unsere kleinen Begleiter. Könnt ihr euch noch erinnern, was wir uns vor dem Launch vom EEE-PC 701 vorgstellt haben? Welche Zielgruppe wohl angesprochen werden soll? Richtig. Schüler und Studenten. Nun hat Acer aber herausgefunden, dass auch Lehrer, sehr wohl zur Zielgruppe eben unserer Schätzchen, den kleinen Netbooks gehören.
Seit November bietet Acer dem Channel Insider zufolge eine 30-Tage Testphase für seine Lowcost Notebooks für Schulen an. Etwa 1200 Schulen haben hierran teilgenommen, sodass die Zahlen, schon aussagekräftig sind. Zwei Drittel der Konsumenten haben demnach das Netbook gekauft.
Lehrer, die das Gerät getestet haben, waren der Meinung, dass die Power dieser, für ihre Bedürfnisse ausreicht und aufgrund der Größe sehr gut auf die Schultische passen. Auch spielt der Preis eine sehr große Rolle…
Zur Überschrift: Natürlich kann man diese Statistik auf den ganzen Netbookmarkt beziehen. Acer ist hier lediglich ein Beispiel für die Durchsetzungskraft der Netbooks.


Ein Lehrer von mir hat sich einen Lenovo S20e geholt – den ich dann schön einrichten durfe für ihn (Windows XP installieren), von dem her scheinen sie tatsächlich auch für diese Gruppe ansprechbar zu sein!
… und deshalb ist die Überschrift auch murks. Lehrer würden auch Samsung, Asus oder MSI mögen. Es geht einfach darum, dass ein Mini-Notebook für Lehrer sehr praktisch ist.
Die Statistik behandelt aber Acer Produkte und keine anderen. Die Überschrift ist somit nicht Murks, sondern auf das Thema angepasst. Bloß weil ich Steven von EEE-PC.de bin, darf ich keine Statistiken fälschen. Erst denken, dann posten.
Netbooks sind gerade für Schulen ideal. Der kleine Formfaktor bedeutet reduzierten Stellplatz auf dem Schultisch. Zudem ist die Leistungsaufnahme geringer und man kann ohne Probleme mehrere Netbooks an einer Dose laden, ohne die Sicherungen zu strapazieren.
In Punkto Leistungsfähigkeit reichen Netbooks definitiv für den Schulalltag. Solange man keine umfangreiche und womöglich Windows basierte Software installieren muss, kann man sogar mit den 4GB bestückten SDD Modellen auskommen. Die reichen locker für Internetrecherche, Kommunikation, Anhören von Audiodateien, Abspielen kleiner Videos, Aufnahme kleiner Videosequenzen über die Webcam, Erstellen von Texten, Tabellen, Präsentationen etc..
Die kleineren Modelle wie der EEE-PC 701 sind durchaus brauchbar, 10″ Geräte sind jedoch deutlich brauchbarer, da sie eine größere Anzeige und meist auch Auflösung bieten und darüber hinaus die Tastatur auch für größere Schülerfinger besser zu gebrauchen ist. Ergonomie sollte auch bei Schülern nicht vernachlässigt werden.
Der EEE-PC 701 hat in seiner Bauweise noch einen riesigen Vorteil. Er ist nahezu unkaputtbar, da es keine bewegliche Teile außer dem Displayscharnier gibt.
Was Schulträger an Netbooks außerdem erfreut, sind die relativ geringen Anschaffungskosten. Wenn es dazu noch 3 Jahre Garantie gibt wie bei ASUS, dann ist das noch mal ein Pluspunkt. Die geringere Größe bedeutet zudem weniger benötigten Lagerplatz.
Für mich sind Netbooks deswegen für die nächste Zeit definitiv die Rechner für den Schulalltag. Meine Prognose: sollte es nicht aufgrund gesamtwirtschaftlicher Schwierigkeiten zu veränderten Märkten kommen, werden Netbooks bzw. ihre Nachfolger in absehbarer Zeit aufgrund noch größerer Integration der Bauteile noch billiger werden und dadurch bald für alle Schüler Pflicht werden. Ich gehe davon aus, dass die Preise für ein Standard 10″ Gerät unter 200 € sinken werden. Das kann allen zugemutet werden (und die Kinder von sozial benachteiligten Familien werden Zuschüsse erhalten) und das Netbook, bzw. sein Nachfolger, werden in jeder Schultasche stecken und nach und nach Schulbuch (Schulen werden Schulbücher abonnieren, es gibt bereits Modelle dafür) und auch Hefte ersetzen.
lehrer mögen keine netbooks, die
1. nur 9 zoll haben und in der ssd version einen proprietären anschluss haben, sodass ein einbau einer festplatte de-facto unmöglich sind (acer one)
2. 10 zöller, denen 24 zeilen fehlen (lenovo s10e).
2. allgemein netbooks die ein mäuseklaviar als tastatur haben (löbliche ausnahme der samsung un och glaube auch der neue eeepc)