Dass man Android auch auf dem Eee PC installieren kann, ist schon seit längerem bekannt. Doch dass Asus an Netbooks arbeitet, wo Android direkt implementiert ist, ist neu. Dies wäre vor allem für Linux-Neulinge interessant, da man nicht auf Dinge wie das Terminal angewiesen ist. Außerdem ist dies eine sehr interessante Alternative zu Windows. Hier noch ein Bild vom einem Eee PC 1000H mit Android:

<via engadget>


Zitat “Dies wäre vor allem für Linux-Neulinge interessant, da man nicht auf Dinge wie das Terminal angewiesen ist.”
Verstehe ich nicht – oder ich hab da offensichtlich was verpasst. Android verwendet zwar einen Linx-Kernel 2.6, aber kein X window sondern einen Framebuffer zur Bildschirmausgabe. Wo bitte soll der Vorteil sein, wenn ich statt kostenlos erhältlicher Linux Pakete auf Google Mail oder kostenpflichtige Android Market-Anwendungen aus dem vorwiegend englischsprachigen Bereich angewiesen bin? Und den Vorteil einer Interpretation von Java Bytecode in der Delvik Java Runtime bei Android gegenüber einer nativen Ausführung von Maschinencode einer Linux-Distribution mag ich auch nicht erkennen (speziell, wenn ich mir ansehe, wie zäh z.B. der Emulator des Android SDK auf normalen 2 GHz-Systemen werkelt). Aber ich lasse ich gerne überzeugen. dass dies die “Zukunft” ist. Schaun mer mal …
… Android ist auf Smartphones als “Black-Box-Equipment” interessant. Aber bei Netbooks, die eher als PC-Ersatz fungieren, sehe ich eher Moblin oder andere Linux-Distributionen als geeignet. Und der Distributor, der es schafft, ein aktuelles Paketrepository über eine per Desktop-Paketverwaltung bereitzustellen, hat auch den “Einsteiger” im Sack.
Bleibt also spannend, abzwarten, was ASUS Ende 2009 zu diesem Thema sagt.